Samstag, 9. August 2014

Eines möchte ich mal klarstellen

Heute war ich mal wieder auf der Baustelle. Es geht voran. Und wie! Das freut uns natürlich alle sehr! :-)

So sieht es aktuell nach nur 10 Bautagen aus.

Aus diesem Grunde möchte ich hier mal was klarstellen: Natürlich ist man frustriert bzw. verärgert, wenn es nicht so vorangeht, wie man es sich wünscht und plant. Gerade bei einem größeren Bauprojekt, wo viele Hände ineinander greifen, kann es vorkommen, dass es irgendwo mal hakt. Ich glaube, ich habe es hier in diesem Blog schon einmal erwähnt: Eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Genau dieses Glied gilt es, ausfindig zu machen. Und da wir in erster Linie mit Werner-Wohnbau kontakt haben, sind es auch diejenigen, die zuerst angeschrieben werden. Diese wiederum setzen im Hintergrund alles in Bewegung, um schnellstmöglich eine zufriedenstellende Antwort zu liefern. Ich weiss das, da ich vom Projektleiter persönlich (Herr V. Hoffner) über jeden einzelnen Schritt und aktuellen Stand, informiert werde. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön! :-)

Dass WWB keine leeren Versprechen gibt und tatsächlich sehr drum bemüht ist, schnellstmöglich mit dem Bau zu beginnen, konnte man am besten daran sehen, dass der Bau tatsächlich UNMITTELBAR mit Erteilung der Baugenehmigung stattgefunden hat. Ich meine: Am Freitag (25.07.) hatte einer unserer zukünftigen Nachbarn mitgeteilt, dass sie gehört haben, dass die Baugenehmigung erteilt worden wäre. Am Montag (28.07.) - also direkt nächster Werktag - waren die Bagger schon auf dem Baugrundstück und haben gearbeitet, noch bevor die Dokumente vom Amt abgeholt wurden (siehe Fotosammlung). Das gibt's sonst nirgends!

Hier ein großes Dankeschön an den Bauleiter (Herr Richter) mit dem wir uns (zusammen mit Frau Geiß) im Mai, zur Bauleiterübergabe getroffen hatten. Er hatte uns damals schon berichtet, dass die Baufirmen schon bestellt wurden und dass WWB auf die Baugenehmigung wartet. Jeder Tag, an dem nicht gebaut wird, koste schließlich Geld, da WWB die Baufirmen für die Bereitstellung bezahlen musste (auch das hatte ich hier im Blog schon berichtet).

Da es nun, wie gesagt, endlich vorangeht und ich das Gefühl hatte, dass hier ein falscher Eindruck über WWB entstehen könnte, wollte ich das mal klarstellen, bevor das noch vergessen wird. ;-) Im Internet wird ja sonst immer nur genörgelt. Also sollte man auch mal (fairerweise) die positiven Eindrücke veröffentlichen. Das ist auch der Grund, warum ich WWB weiterempfehle: Weil ich mit denen - nach wie vor - zufrieden bin.


Am Dienstag haben wir unsere Sanitärbemusterung. Ich freue mich und werde berichten.

Mittwoch, 6. August 2014

Fliesenbemusterung

Gestern waren wir endlich bei unserer Fliesenbemusterung bei Keramundo in Frankfurt.

Wir wurden schon bei Terminvereinbarung darauf hingewiesen, dass man rund 2-3 Stunden Zeit mitbringen sollte. Anfangs dachte ich innerlich "ganz schön viel Zeit für ein paar Fliesen". Doch als wir dann die Räumlichkeiten von Keramundo betreten hatten, wusste ich sofort: Das kann hier doch etwas länger dauern. :-)


Es galt, für folgende Räume, Fliesen zu bemustern:

- Küchenboden ca. 7,80qm + Fliesenspiegel ca. 3,00qm = ca. 10,80qm
- Eingangsbereich (Windfang) = ca. 4,80qm
- Gäste WC im EG (Boden ca. 2qm + Wand ca. 5qm) = ca. 7,00qm
- Dusch-Bad im OG (Boden ca. 7,40qm + Wand ca. 12,60qm) = ca. 20,00qm
- Dusch-Bad im DG (Boden ca. 3,70qm + Wand 9,80qm) = ca. 13,50qm

Fliesenfläche insgesamt: Boden ca. 25,70qm + Wand ca. 30,40qm = ca. 56,10qm

Hinzu kamen noch die Bemusterungen für die entsprechenden Fugenfarben und Kantenschienen.

Unser Berater (Herr Bonse) war sehr freundlich und sehr geduldig - Ich glaube, Hauptvoraussetzung für diesen Job ist es, sehr geduldig zu sein ;-) 

Wir haben unsere Vorstellungen mitgeteilt und Herr Bonse hat uns dann entsprechende Muster gezeigt.

Man sollte sich auf jeden Fall, viel Zeit nehmen und sich genau besprechen. Denn schließlich kann man die Fliesen nicht mal so einfach auswechseln, wie einen Teppich, wenn einem die Farbe, oder das Muster nichtmehr gefällt. Ausserdem "sieht man irgendwann den Wald vor lauter Bäumen" nichtmehr, weil es für ungeübte ein "overkill" an Farbinformationen ist. Beige ist nich gleich beige, schwarz ist nicht gleich schwarz, weiss ist nicht gleich weiss usw...

Zu jeder Fliese die gleiche Frage: Glänzend? Matt? Mit Struktur? Glatt? Mit Muster oder clean? Wie Rutschhemmend? usw. usf...





Letztendlich waren wir zu 99% zufrieden. Noch nicht zu 100% da uns zwar die Fliesen im Bad zwar sehr gefallen, aber leider einen Tick zu klein, für unseren Geschmack, sind (wir bevorzugen GROSSE Fliesen - je größer, desto besser). Doch i.d.R. gilt es: Je größer die Fliesen, desto teurer. Jedoch wollten wir keinen Kompromiss eingehen, da es sich hier um eine einmalige Investition handeln und man mit der Auswahl wirklich zu 100% zufrieden sein soll.



Hier sei zu erwähnen, dass WWB einen Quadratmeterpreis von 15Euro vorgibt, der für uns ohne Aufpreis wäre. Jedoch ist die Auswahl dann sehr beschränkt. Und da wir, wie oben schon erwähnt, keine Kompromisse eingehen wollten, sind wir letztendlich bei einem Quadratmeterpreis von teilweise rund 45-50Euro gelandet (inkl. einer zuzüglichen Verlegegebühr für große Fliesen).

Zu dem haben wir uns für Feinsteinzeug-Fliesen entschieden, da diese wesentlich fester und langlebiger sind, als normale Fliesen. Viele kennen das bestimmt: Fällt mal ein harter Gegenstand auf eine normale Fliese, kann es sein, dass die Oberfläche abplatzt und darunter die ursprüngliche Farbe vom Stein (meist grau-schwarz) zum Vorschein kommt. Besonders auffällig, wenn man helle Fliesen hat. Bei einer Feinsteinzeugfliese ist das nicht der Fall (mal abgesehen davon, dass diese wesentlich "härter im Nehmen" ist). Falls es doch zu einem Abplatzer kommen sollte, ist die darunterliegende Schicht in der gleichen Farbe, wie die Oberfläche, so dass es kaum, bis gar nicht, auffällt, dass dort etwas abgeplatzt ist.

Gerade in einem Haus mit Kindern, kann es schnell vorkommen, dass eine Fliese platzt. Kinder lassen ja bekanntlich gerne mal etwas fallen, oder werfen Gegenstände durch die Gegend. ;-)

Hierzu wurden wir auch vom Berater darauf aufmerksam gemacht, dass man zu jeder Fliesenfarbe, die man ausgewählt hat, noch jeweils einen "Reserve-Quadratmeter" mitbestellen sollte. Denn falls mal eine Fliese dermaßen beschädigt ist, kann man diese durch eine identische Fliese, mit der gleichen "Brennfarbe" austauschen. Denn erstens kann es sein, dass eine bestimmte Fliese nichtmehr im Programm ist und zweitens handelt es sich, mehr oder weniger, um ein Naturprodukt, bei der die Farben immer minimal verschieden sein können. Daher wäre es sehr vorteilhaft, wenn man zumindest Fliesen aus dem gleichen Brennvorgang hat.

Wie gesagt: Derzeit sind wir "nur" zu 99% zufrieden. Daher werden wir wohl am Wochenende nochmal einen Besuch bei Keramundo machen und uns weitere Fliesen anschauen.

Wenn man viel Zeit mitbringt und keinen Stress und Termindruck hat, kann man viel spaß haben :-)

Ich freue mich schon auf unsere nächste Bemusterung kommende Woche (Sanitär). Ich werde dann natürlich wieder berichten.

Dienstag, 29. Juli 2014

Jetzt geht's los!

Nun geht's also wirklich endlich los! Gleich zwei Bagger befinden sich seit Montag auf dem Baugrundstück und sind fleissig am Graben.

Wir hoffen alle, dass der Bau nun zügig vorankommt.

Der Vorteil an einem Reihenhaus mit 10 Häusern ist, dass es auch entsprechend viele "Beobachter" gibt, die auch Freunde und Bekannte direkt vor Ort haben und täglich berichten können.





Ich hoffe, dass ich euch von nun an, mit zahlreichen Fotos versorgen kann. :-)
Weitere Fotos gibts übrigens in meiner Fotosammlung

Freitag, 25. Juli 2014

Endlich: Die Baugenehmigung ist erteilt worden

Lange haben wir darauf gewartet: Die Baugenehmigung.

Heute haben wir durch unsere zukünftigen Nachbarn erfahren, dass die Baugenehmigung nun erteilt wurde. Endlich!

Wir haben daraufhin WWB bescheid gegeben und auch prompt die Antwort erhalten, dass der Bau UMGEHEND beginnen wird. Wir sind alle sehr gespannt darauf und hoffen, dass der Bau, ohne weitere Verzögerungen, vonstatten gehen wird.

 Ich werde hier natürlich fleissig berichten. :-)

Montag, 7. Juli 2014

Zwischenstand: Nichts neues

Eigentlich gibt's nichts sonderliches zu berichten, weil sich immer noch nichts getan hat.

Nur mal so zum Festhalten:

Haus reserviert am 26.06.2013 - das ist über ein Jahr her!
Kaufvertrag am 22.10.2013 unterschrieben - das war vor über 8 Monaten! Hätten sie tatsächlich zeitnah mit dem Bau angefangen, wie uns vor dem Kaufvertrag noch mitgeteilt wurde, wären die Häuser jetzt demnächst einzugsbereit.
Ergänzungsurkunde am 22.05.2014 unterschrieben - wurde erst tatsächlich 7 Monate später festgestellt, dass es einen "schnelleren" Weg gibt?

Heute haben wir den 07.07.2014. Übermorgen habe ich Geburtstag. Als Geschenk wünsch ich mir eine Entschädigung der unnötig ausgegebenen Tausenden von Euro *träum*

Montag, 30. Juni 2014

Kleine Notiz am Rande

Hallo,

danke erstmal, für das Rege Interesse an meinem Blog und für die 11853 Besucher (Stand 30.06.2014 13:00Uhr)! :)

Ich erhalte auch entsprechend viele Emails.
Habt bitte Verständnis, dass ich nicht alle Emails sofort beantworten kann. Ich gebe mir allerdings mühe, alle zu beantworten.

Dienstag, 17. Juni 2014

Info vom Notar

Gestern haben wir vom Notar die Info erhalten, dass es erst weitergeht, wenn ALLE 10 Bauherren die Grundstückspreise, auf das zuvor mitgeteilte Notaranderkonto, überwiesen haben.

Erst dann können alle Unterlagen weiter an das Bauamt weitergereicht und entsprechend genehmigt werden.

Hat jemand mal, von euch Lesern, solch eine Erfahrung gemacht?

Es mag ja schon etwas speziell sein, dass das Baugrundstück für die 10 Häuser, von 3 verschiedenen Grundstücksbesitzern stammt. Aber soetwas sollte man doch schon vorher wissen, wie das geregelt bzw. gehandhabt werden muss. Daher habe ich dafür kein Verständnis. Schließlich zieht sich das Ganze schon seit vielen Monaten hin.

Wie ich erfahren habe, hatten wohl einige der Bauherren versucht, mehr Druck auf WWB auszuüben, in dem sie angekündigt hatten, die Grundstückspreise erst dann zu zahlen, wenn die Baugenehmigung vorliegt (was ja, in meinem Verständnis, auch nachvollziehbar ist). Jedoch hat der Notar gleich gesagt, dass es unter diesen Umständen nicht weitergehen würde, da die Grundstückspreise VORHER bezahlt werden müssten.

Ist das normal?

Jedenfalls hoffen wir, dass nun alle Bauherren die Grundstückspreise überwiesen haben, so dass der Notar die Unterlagen beim Bauamt einreichen kann und somit die Genehmigung erfolgt. Das Ganze geht einem schon sehr auf die Nerven (und auf die Geldbörse, da wir diejenigen sind, die die Bereitstellungszinsen zahlen müssen).

Montag, 16. Juni 2014

Wir warten immernoch!

So. Wir haben mitte Juni und vom Baubeginn immer noch keine Spur.

Vor fast einem Jahr haben wir unser Haus reserviert!
Es sind fast genau 8 Monate vergangen, seit wir unseren Vertrag beim Notar unterzeichnet haben.

Das einzige, was sich auf dem Baugrundstück getan hat: Es wurden zwei Baucontainer abgestellt und sonstiges Kleinzeugs. Das war's aber auch schon:





Vom zuständigen Bauamt haben wir erfahren, dass wohl immer noch nicht alle Unterlagen vollständig vorliegen. Selbst die zuständige Sachbearbeiterin wundert sich über diese ewigen Verzögerungen.

Wir (zumindest die 8 Bauherren, mit denen wir bereits Kontakt haben) fühlen uns so ziemlich im Stich gelassen. Wir haben nicht das Gefühl, dass sich irgendjemand verantwortlich fühlt. Was wir wissen: Dass immer irgendetwas fehlt. Doch woran liegts? WWB? Notar? Bauleiter? Projektleiter?

Wir haben das Gefühl, dass sich WWB eher um seine "bekannteren" Projekte in München und Hamburg kümmert, als um uns in Kelsterbach. Wie gesagt: Es ist unser Gefühl. Und das alleine reicht schon, um zu sehen, wie man behandelt wird. Info gleich Null. Höchstens mal: Wir bitten um Geduld.

Ich glaube nicht, dass in diesem Monat noch etwas passieren wird. Ist schon traurig.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Übergabe an den Bauleiter

So. Gestern hatten wir nun unser Treffen mit dem Bauleiter und dem technischen Innendienst (anschließend auch erneut einen Termin beim Notar zu einer "Erweiterungsurkunde" gehabt).

Hierbei wurden die Sonder- und Änderungswünsche besprochen und seitens WWB nochmal geprüft, ob wir auch alle benötigten Unterlagen erhalten haben.

Es ging alles recht zügig und freundlich zu. Nach rund einer halben Stunde war auch schon alles durch.

Wir hatten eigentlich nur eine Frage: Wann ist Baubeginn?!
Das hätte der Bauleiter auch gerne gewusst. Denn auf dem Baugrundstück stehen schon die entsprechenden Container bereit und die Baufirma ist angeblich auch schon beauftragt. Ebenso wurden auch schon die Baugeräte inkl. Baukran reserviert. Die Bauarbeiter warten Zuhause auf den Startschuss. Doch ohne Baugenehmigung, kein Baubeginn. Jeder Tag, an dem nicht gebaut wird, kostet der Firma Geld. Und die Arbeiter kann er auch nicht zu einer anderen Baustelle schicken, da diese dann für mindestens 8-10 Wochen dort beschäftigt wären (das sollte er auch tunlichst vermeiden - keiner möchte weitere 2-3 Monate warten).

Jetzt fragen sich natürlich alle, warum es so lange mit der Baugenehmigung dauert?
1. Wurde der Antrag von WWB sehr spät eingereicht (soweit ich mitbekommen habe, erst im März diesen Jahres). Und 2. Vereinfacht erklärt: Es ist wohl nicht möglich, ein Baugrundstück auf 10 Einheiten aufzuteilen, welches vorher 3 verschiedenen Grundstücksbesitzern gehört hatte. Es handelt sich bei uns wohl um einen Einzelfall. Doch das Bauamt gibt die Richtung vor und danach müssen sich alle richten. Daher mussten auch alle 10 Bauherren erneut zum Notar hin, um eine entsprechende Ergänzungsurkunde zu unterzeichnen. Darin wird das Grundstück entsprechend so aufgeteilt, dass es dem Bauamt nun passt und dieser die Genehmigung erteilen kann. Daher die Verzögerung.

Ich gebe dennoch WWB eine größere Teilschuld an die Verzögerung, da dies mit dem Bauamt früher hätte geregelt werden können, wenn der Bauantrag entsprechend früher gestellt worden wäre.

Ich wiederhole mich: Uns wurde mitgeteilt, dass der Bauantrag unmittelbar nach unserem Notartermin (Oktober 2013) gestellt werden würde, so dass die Baugenehmigung rund 2 Wochen später (Anfang November 2013) vorliegen sollte. Hätten sie das tatsächlich getan, hätte man auch schneller auf den komplizierten Fall mit den verschiedenen Grundstücksbesitzern reagieren können und müsste jetzt nicht ewig auf die Baugenehmigung warten.

Wir hoffen alle nur, dass die Baugenehmigung nun schnell erfolgt und der Bau sofort beginnt.

Dienstag, 20. Mai 2014

FRUST

Hallo liebe Leser!

Wir haben bereits die Hälfte vom Mai vorüber und vom Baubeginn noch weiterhin keine Spur. Stattdessen weiterer Ärger: Wir dürfen nun seit April weitaus höhere Bereitstellungszinsen zahlen, als im Zeitraum vom November 2013 bis März 2014. Für dieses Geld könnte man sich eine weitere Wohnung mieten. Unnötig rausgeschmissenes Geld!

Warum wir solch einen Finanzierungsvertrag abgeschlossen haben?
Im März 2013 hatten wir zum ersten Mal Kontakt mit WWB bzgl. dieses Bauprojekts. Uns wurde mitgeteilt, dass der Baubeginn unmittelbar nach der Vertragsunterzeichnung beim Notar noch im selben Jahr 2013 stattfinden würde. Selbst auf der Homepage von WWB stand damals zu unserem Bauprojekt: Baubeginn 2013 (dies wurde dann im Dezember auf 2014 abgeändert).

Nachdem wir dann im Juni 2013 unsere Finanzierungszusage von der Bank hatten, haben wir sofort bei WWB unser Haus reserviert. Damals sind wir natürlich noch davon ausgegangen, dass der Notartermin bald stattfinden würde und entsprechend auch der Baubeginn. Wir wussten ja nicht, dass wir den Notartermin erst für Oktober 2013 erhalten würden.

Aber selbst da wurde uns noch gesagt, dass die Baugenehmigung innerhalb von rund 2 Wochen vorliegen würde und dann auch der Bau beginnen würde. Wäre das alles wahr gewesen, was uns von WWB erzählt wurde, hätten wir keine Bereitstellungszinsen zahlen brauchen. Selbst wenn es nur 1-2 Monate wären, wäre das noch zu verkraften gewesen.

Dass die Bereitstellungszinsen seit April 2014 nun noch höher sind, damit hatte damals wirklich niemand gerechnet, dass sich der Baubeginn derart verzögern würde.

Was uns besonders ärgert: Der Verkäufer hat uns bewusst falsche Informationen gegeben, nur damit wir schnell unterschreiben und er ein weiteres Haus verkauft hat. Nachweisen kann man leider nichts, da solche Infos immer nur mündlich gemacht wurden (meine Frau war zwar immer dabei, aber rein rechtlich kann man wohl nichts dagegen machen). Nur ein Beispiel: Kurz vor dem Notartermin hieß es noch, dass man 5 Häuser (von 10) verkaufen muss, damit mit dem Bau begonnen werden würde und dass wir die fünften Käufer wären. Erst beim Notar haben wir erfahren, dass wir tatsächlich aber erst die ersten Käufer waren!

Seit dem frage ich ständig nach dem aktuellen Status und wann endlich der Baubeginn stattfinden würde. Und dann erhalte ich Emails, dass "wir uns beruhigen sollen" und noch schlimmere Emails, zu denen ich hier jetzt nicht weiter eingehen werde.

Wir sind jedenfalls ziemlich verärgert und selbst unsere Familie, Verwandten, Freunde und Bekannte sind allesamt Fassungslos.